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Vor 30 Jahren "1980" sah die (Motorrad) Welt noch ganz anders aus.





















 
Viele, insbesondere die japanischen Hersteller waren noch in einer richtigen "High/Boom" Phase hervorgerufen durch die außerordentlichen Verkaufserfolge in den 70gern. Es zeigte sich aber auch eine gewisse anfangende Ratlosigkeit, welches Konzept, welche Modelle man bringen sollte. Man stand unter dem enormen Druck: "immer schneller, immer toller, immer mehr, noch mehr....". Und die Italiener und Deutschen bzw. die Europäer standen mit dem Rücken zur Wand. Man wurde geradezu erdrückt vom Phantasiereichtum und der Modellvielfalt, aber auch der ökonomischen Power aus Fernost.

Italien:
Bei Ducati sah es trotz des Gewinnes auf d Isle of Man von Mike Hailwood eher düster aus. Missmanagement in einer mehr oder weniger verstaatlichten Firma (Erzeugung v Dieselmotoren f die Automobilindustrie), der in der Herstellung viel zu teure Königswellenmotor, die neue Kleine (Pantha) noch am Anfang ihrer Karriere u für Stückzahlen auch zu teuer....es zeichneten sich bereits große finanzielle Probleme ab. Die hier ausgestellte MHR 900 ist eine der letzten "echten" Ducati's, bevor das Werk sukzessive v den Castiglioni Brüdern Letztendes 1985 übernommen wurde. Dies war gleichzeitig das Ende der gloriosen Königswellenbaureihe, bei der auf geradezu wundersame Weise ganz zum Schluss der Produktionszeit mit der "Mille" und der S 2 zwei Modelle folgten, die plötzlich all die Verbesserungen hatten, welche sich die Fans seit Jahren gewünscht hatten. Die Hailwood hatte damals neu einen Listenpreis um die 90 tausend Schilling und wurde in Österreich von dem legendären Herrn Kasan in Klagenfurt importiert. Moto Morini hatte zunehmend Probleme mit dem Absatz ihrer 3 1/2, konnte sich aber mit diversifizierten Modellen (500er, Enduros, sogar Chopper) noch in die zweite Hälfte d 80ger retten, bevor auch sie von der Cagiva Group gekauft wurden.
Bei Guzzi begann der Niedergang, gekennzeichnet auch durch die Le Mans II, die bei weitem nicht so erfolgreich war wie die Ursprungsversion (1 er Le Mans) und große Fahrwerksschwächen hatte. Auch bei Laverda u anderen begann leider der Niedergang.

BMW glaubte dringend den 2 Ventil Boxer durch ein neues Konzept (K Reihe) ersetzen zu müssen (Präsentation 82/83). Zuvor gelang mit der R 80 G/S ein völlig unerwarteter Verkaufserfolg, welcher das Fortleben der Boxerreihe für die nächsten Jahre sicherte.

Und in England sah es ganz traurig aus.
In den USA ahnte noch niemand, dass Harley in den kommenden 30 Jahren einen Höhenflug erleben würde genauso wenig wie man sich anno 1980 vorstellen konnte, dass der Eiserne Vorhang je verschwinden würde.

Japan hingegen befand sich in einem absoluten Hoch, wusste aber zunehmend nicht mehr, welche neuen Konzepte man noch erfinden könnte, um den Boom der 70ger fortzusetzen. Bestes Beispiel ist die hier gezeigte CBX 1000, welche erstmals 1978 in den Verkauf kam; herrlich verrückt, stark, teuer; toller Motor in schlechtem Fahrgestell; wirtschaftlich alles andere als ein Erfolg u Letztendes auch nur in sehr geringer Stückzahl bis 81/82 gebaut. Suzuki stellte recht erfolgreich ihre Big Bikes auf 4 Takter um und erzielte mit der sehr stylischen Katana Baureihe einige Verkaufserfolge; Kawasaki versuchte den Erfolg d Z 1000 fortzusetzen; beide Hersteller bauten in der Folge 4 Ventiler, um Leistung und Innovation zugleich zu bringen. Yamaha musste einsehen, dass der 3 Zylinder trotz aller Bestrebungen u Hubraumvergrößerungen auf 850 ccm nicht das Gelbe vom Ei war und hatte mit der Umstellung auf Wasserkühlung u einem Fahrgestell, welches von den Rennmaschinen (Monofederbein) übernommen wurde, bei den kleinen 2 Taktern (RD 350) noch große Erfolge.

Dem staunenden Motorradkäufer wurden abwechselnd 6 Zylinder, Turbomotorräder, Softchopper, V Motoren usw. in immer kürzer werdenden Abständen vorgestellt, wobei dadurch nicht nur die italienischen Repräsentanten unter zunehmend großen Qualitätsmängeln zu leiden begannen (V 4 Modellreihe von Honda mit reihenweise Nockenwellenlagerproblemen).

Mitte/Ende der 80ger kamen allerdings dann Modelle auf den Markt, die bis heute ihre Wirkung zeigten (Kawa 900, Suzuki GSX R Reihe, Yamaha FZR usw). Ende der 80ger Jahre wurde die bis heute sehr erfolgreiche Superbike Rennserie eingeführt, in welcher Ducati mit ihrem neuen wassergekühlten 4 Ventiler zu neuen Höhen gelangte, aber das ist eine andere Geschichte.

Die Betreiber von DEUSMOTO versuchen mit ihrer kleinen Werkstätte im Süden v Wien sich ganz besonders auch um die Erhaltung u Pflege der Motorräder der 70 u 80 Jahre (Youngtimer) zu kümmern. Auch haben sie mit dem gleichgesinnten Herbert Sonnleitner, welcher sich ganz speziell den BMW 2 Ventil Boxern verschrieben, hat, eine Kooperation eingegangen.

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